Die Unterordnung
Da der Hund ein Rudeltier ist, ist es ihm genetisch gegeben sich in eine Gemeinschaft einzuordnen. Der Hund lernt von Beginn an sich in eine bestimmte Hierarchieebene zu begeben. Hierzu bedarf es aber einer Klaren und Konsequenten Anweisung durch den Rudelführer. Durch Gehorsamsausübung werden die unterschiedlichen Rollenverhältnisse zwischen Hund und Mensch geklärt und gefestigt. Mit intensiver Beschäftigung kann so Harmonie, Verständnis und Teamgeist aufgebaut und vertieft werden. Durch seine Intelligenz und sein Lernvermögen, kann so die Konzentrationsfähigkeit und das Sozialverhalten gefestigt werden. Übungen wie Sitz, Platz, bei Fuß folgen und apportieren sollten spielerisch erlernt und freudig durchgeführt werden. Neben den Übungen auf dem Ausbildungsplatz müssen für die Begleithundprüfung auch Situationen des täglichen Alltags wie Begegnungen mit Artgenossen, Joggern und Autos vermittelt werden.
Das Aufzeigen von Gehorsam, Nervenstärke und Sozialverhalten in der Begleithundprüfung ist Vorraussetzung für die Zulassung zu weiteren Prüfungsstufen.